Die im Rasen vorkommenden Moose breiten sich hauptsächlich aufgrund von Standort- und Pflegefehlern aus. Es gilt deshalb in erster Linie, diese zu eliminieren. Eine rein chemische Behandlung bringt nur kurzfristig Erfolg und muss daher regelmässig wiederholt werden.

 

Moos fördernden Faktoren Massnahmen
Mangelhafte Nährstoffversorgung Regelmässige Düngung; 2 bis 3 Gaben
Ungenügende Durchlüftung Aerifizieren
Staunässe Drainagen
Niedriger pH (saurer Boden) Bodenprobe, evtl. aufkalken
Schattige Lagen Bäume und Sträucher zurückschneiden
Zu kurz gemähter Rasen Schnitthöhe min. 5cm
Zu häufiger Schnitt an schattigen Lagen Weniger häufig und höher mähen
Verfilzung an der Oberfläche

Vertikutieren

 

Bei leichter Vermoosung kann ein gründliches Vertikutieren inkl. Nachsaat und Vorsaatdüngung bereits zum gewünschten Erfolg führen. Tritt keine Verbesserung ein, so wird eine chemische Behandlung unumgänglich.

Lawnsand

Dieses Produkt zur Bekämpfung von Moos kann vor oder nach dem Vertikutieren angewendet werden. Es verbessert zudem die Bodenstruktur.

 

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Moos im Rasen

 

Die wärmeliebenden Hirsen (vor allem einjährige) trifft man in Neusaaten bis Ende Sommer oder in bestehenden lückigen Rasenflächen an.

Vorkommen und Wachstumsbedingungen

Hirsen kommen praktisch in allen Böden natürlich vor. In den Agglomerationen haben sie sich vor allem durch das Ausbringen von Vogelfutter rasant ausgebreitet. Die samen können Jahre, ja sogar Jahrzehnte im Boden überleben. Bei Bauarbeiten gelangen diese an die Oberfläche und keimen rasch.

Hirsen keimen ab Bodentemperaturen von 21° C (oberflächlich gemessen) un breiten sich vor allem bei trockenem und heissem Wetter schnell aus. Bei Temperaturen über 30° C leiden die Rasengräser unter Hitzestress und Wassermangel - die Hirsen können sich jedoch rasch entwickeln. Sobald aber die Temperaturen im Herbst sinken, stellen die Hirsen ihr Wachstum ein. Beim ersten Frost werden sie jedoch braun und sterben bald definitiv ab. Dadurch entstehen im nachfolgenden Frühling grosse Lücken, die Platz für eine Vielzahl von Unkräutern bieten.

 

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Hühnerhirse (Echinochloa crus-galli)

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Grüne Borstenhirse (Setaria viridis)

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Bluthirse (Digitaria sanguinalis)

 

 

 

 

 

 

Eine gezielte Nährstoffversorgung und ein regelmässiger Schnitt fördern eine dichte, strapazierfähige Grasnarbe. Bei einer geschlossenen Grasnarbe können Samen von Unkräutern und Hirsen erst gar nich keimen. Sind bereits Unkräuter und Ungräser vorhanden, greift man bevorzugterweise auf mechanische Bekämpfungsmethoden zurück.

Eine Regeneration mit Vertikutieren, Düngen und Nachsäen bringt oft schon den gewünschten Efolg. Bei Neusaaten sind regelmässige, so genannte "Unkrautschnitte" auf jeden Fall zu empfehlen. Können die Unkräuter auf diese Weise nicht entfernt werden, muss chemisch behandelt werden.

Die chemische Bekämpfung von Unkräutern und Ungräsern in Rasenflächen ist sorgfältig durchzuführen, da eine unsachgemässe Anwendung grossen Schaden anrichten kann. Es lohnt sich auf alle Fälle, eine Fachperson um Rat zu fragen und Dosierungs- und Anwendungsvorschriften auf den Verpackungen genau zu lesen.

Wichtige Hinweise zur Unkrautbekämpfung!

  • Ist der Rasen nicht bereits bedarfsgerecht gedüngt, muss er 10 bis 15 Tage vor der Spritzung nochmals mit Nährstoffen versorgt werden. Die durch die Behandlung entstehenden Lücken im Rasen werden so schneller überwachsen.
  • Der Rasen darf frühestens 5 bis 7 Tage nach dem Mähen behandelt werden, da sonst zu wenig Blattmasse für eine wirkungsvolle Behandlung vorhanden ist.
  • Bei hohen Temperaturen ist es wichtig, morgens oder abends zu behandeln.
  • Nach der Anwendung darf es mindestens 5 Stunden lang nicht regnen.
  • Der erste Rasenschnitt nach der Behandlung erfolgt nach ca. 4 bis 5 Tagen.
  • Ist das Wetter nach der Unkrautbekämpfung heiss-sonnig, muss bewässert werden.

Behandlungszeitpunkt

Die beste Zeit für eine erfolgreiche Behandlung ist von April bis Juni und ab Mitte August bis Ende Semptember. In diesen Zeitperioden liegen optimale Temperaturen für beste Wirkungsresultate vor. Bei heiss-sonnigen Wetterperioden und bei Trockenheit darf allerdings nicht behandelt werden. Zudem ist darauf zu achten, dass während mindestens 5 Stunden nach der Behandlung keine Niederschläge fallen. Beides führt zu Wirkungsverlusten.

 

 

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Gänseblümchen (Bellis perennis)

 

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Sauerklee (Oxalis fontana)

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Breitwegerich (Plantago major)

 

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