Das Ausbringen einer idealen Rasenregenerationsmischung bringt die gewünschten Gräserarten wieder in die Rasenfläche zurück

Das Saatgut wird vorteilhaft in zwei Hälften aufgeteilt. Die eine Portion wird in die eine Richtung, die andere in die entgegengesetzte Richtung ausgebracht. Das Saatgut kann auch mit Sand in einem Eimer gemisch werden, um eine gleimässigere Aussaat zu erreichen. Die Lücken werden schnell geschlossen und der Rasen ist nach ca. 4 bis 6 Wochen wieder bespielbar.

 

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Nachsäen und anwalzen

 

 

Unter Aerifizieren versteht man die Belüftung einer Rasenfläche. Mittels einer Maschine werden 5 bis 9 cm tiefe und 2 cm dicke Löcher in die Rasenfläche gestochen und diese nachträglich wieder mit Sand verfüllt.

Die Stachel, mit denen die Löcher erzeugt werden, können hohl (Spoons) oder massiv sein. Durch den auch Stacheln genannten Vorgang wird die Rasenverdichtung aufgebrochen, es erfolgt ein Gasaustausch, somit wird das Bodenleben der aeroben Bakterien und das Rasenwachstum gefördert.

Im Anschluss an das Aerifizieren wird eine Nachsaat und eine Düngung durchgeführt. Auf Golfgrüns wird die Gesamtfläche nach dem Aerifizieren nachgesandet und eingeebnet (abgeschleppt), siehe Topdressing. Ein verwandter Arbeitsgang ist das Vertikutieren. Aerifizieren wird meist vor einem saisonalen Wachstumsschub des Rasens durchgeführt, also Anfang Mai oder Mitte August. Je nach Boden- und Klimaverhältnissen kann dieses auch variieren, so dass Flächen öfter aerifiziert werden.

 

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Aerifizieren und Sand einarbeiten

 

 

Unter Vertikutieren versteht man das Anritzen der Grasnarbe einer Rasenfläche, um Mulch (altes Schnittgut) und Moos zu entfernen und die Belüftung des Bodens zu fördern. Der ursprünglich englische Ausdruck ist aus den Wörtern vertical (vertikal, senkrecht) und to cut (schneiden) zusammengesetzt.

Ein Vertikutiergang ist im Frühjahr zwischen Mitte April und Anfang Mai zu empfehlen, da der Rasen nach dieser Zeit sehr regenerationsfähig ist. Vor dem Vertikutieren sollte der Rasen gemäht werden, und nach dem Vertikutieren ist meist eine Düngung zu empfehlen. Bei lückiger Grasnarbe ist gegebenenfalls eine Nachsaat sinnvoll. Die Wetterlage spielt beim Vertikutieren ebenfalls eine Rolle, so sollte bei warmem Wetter und in Hitzeperioden nicht vertikutiert werden. In regenlosen Sommern sollte daher auch auf ein zweites Vertikutieren Ende August bis September verzichtet werden. In sehr regenreichen Sommern kann der Rasen auch im Spätsommer vertikutiert werden, hierbei reicht oftmals ein weniger intensives Arbeiten, während man im Frühjahr problemlos etwas stärker vertikutieren kann. Wichtig ist im Frühjahr, dass man zwar den Erdboden ankratzt, aber die Wurzeln nicht gänzlich entfernt.

Das zugehörige Gartengerät ist der Vertikutierer. Er schneidet mit einem rotierenden Federstahlmesser oder Federn senkrecht in den Boden. Das Vertikutiergut (Moos, abgestorbene Gräser usw.) wird hinter dem Gerät abgelegt oder im Fangsack aufgesammelt. Angetrieben wird die Welle in der Regel von einem Elektromotor, bei größeren Modellen mit einem Ottomotor. Die Schnitttiefe kann entweder über die Höhe des Rades oder die Veränderung der Messerwelle eingestellt werden. Die Schnitt-Tiefe sollte nicht mehr als 1-2 cm betragen. Das ist ausreichend, um die Filzschicht zu entfernen. Auch mit einer engzahnigen Harke ist Vertikutieren möglich, was bei größeren Flächen jedoch recht mühsam ist. Hat man die Möglichkeit einen Vertikutierer zu nutzen, ist das Ergebnis in jedem Falle besser und gleichmäßiger.

 

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Professionelles Vertikutieren mit dem Amazone Vertikutiergerät

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Das beim Vertikutieren anfallende Material muss entfernt werden

 

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