Das Mähen ist die wichtigste Rasenpflegemassnahme überhaupt und wird häufig unterschätzt.

Schnitthäufigkeit und Schnitthöhe richten sich nach folgenden Faktoren:

  • Nutzung der Rasenfläche
  • Art der Rasenmischung
  • Jahreszeit und Witterung

In der Vegetationszeit von April bis Okober benötigt der Rasen einen regelmässigen Schnitt. Das Mähen regt das Wachstum der Rasengräser an und es entsteht eine gesunde, dichte und belastbare Grasnarbe. Je nach Rasenart ist einmaliges bis mehrmaliges Mähen pro Woche notwendig. Sowohl bei Hitze und Trockenheit als auch bei Kälte wird seltener gemäht, da die Rasengräser weniger stark wachsen.

Die Schnitthöhe muss immer an die Rasenmischung angepasst sein. In der Praxis werden die meisten Rasenflächen zu tief geschnitten, zum Teil sogar richtiggehend skalpiert. Zu kurz geschnittene Rasengräser sind anfällig für Krankheiten und weichen bald Unkräutern, Ungräsern, Hirsen und Moos. Ebenso ungünstig ist ein zu hoher rasenschnitt. Die Rasengräser werden stängelig, wachsen lückenhaft und die Grasnarbe wird zusehends weniger trittfest und weniger belastbar.

Besonderes Augenmerk ist auch auf gut geschliffenes Mähwerk zu legen. Stumpfe Messer schneiden nicht nur schlecht, sondern verletzen die Gräser und machen sie anfällig gegen Krankheiten und Trockenheit. Deshalb regelmässig kontrollieren, nachschärfen und gegebenenfalls ersetzen.

Muss das Rasenschnittgut entfernt werden oder soll es liegen gelassen werden? Diese Frage wird häufig gestellt. Im Frühling und im Herbst empfehlen wir, das Schnittgut zu entfernen, da viel Material anfällt. Das Abrechen mit dem Rechen hat den Nebeneffekt eines einfachen Vertikutierens. Im Sommer, wenn die Rasengräser weniger stark wachsen, kann das Rasenschnittgut auch mal liegen gelassen werden. So genannte Mulchmäher zerstückeln das Schnittgut nach dem Mähen und versorgen den Boden sofort mir organischer Substanz. Voraussetzung für das Mulchmähen sind niedrig wachsende Gräser und häufiges Mähen.

 

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Bewässern ja - aber richtig! Kurzfristige Wasserknappheit schadet einem gesunden Rasen keineswegs. Unsachgemässe Bewässerung jedoch schon.

Normaler, gesunder Hausrasen erträgt 2 bis 3 Wochen Trockenheit ohne Schaden. Ob ein Rasen unter Trockenheit leidet, kann mittels Trittprobe einfach festgestellt werden: Gräser, die den Welkpunkt erreicht haben, richten sich nach einer Trittbelastung nicht mehr auf und verfärben sich bläulich.

Wichtig!

Bewässert werden darf nur bei:

  • Windstille
  • niedrigen Temperaturen
  • bedecktem Himmel.

Idealerweise wird morgens und / oder abends bewässert. Wenn nachts die Temperatur über 18°C liegt, darf abends nicht mehr bewässert werden, sondern ausschliesslich morgens. Ansonsten steigt der Krankheitsdruck stark an.

Die Bewässerungsmenge und  -häufigkeit richtet sich dabei nach den Gräserarten und nach dem Alter der Rasenanlage.

Neusaat

Bei sehr heissen Temperaturen mpssen die Keimlinge unbedingt vor dem Austrocknen geschützt werden.

  • Von der Aussat bis ca. zwei Wochen danach: ein- bis zweimal pro Tag mit 5 bis 10l / m2. Der Boden darf in der Keimphase nie austrocknen.
  • Nach Bestandesschluss: ein- bis zweimal pro Woche mit mind. 10 bis 15l / m2 Wasser pro Gabe.

Ältere, tief wurzelnde Rasenanlagen

Es gilt in jedem Fall "Besser selten wässern, dafür gründlich und in die Tiefe!"

  • Alle 10 bs 14 Tage mindestens 20mm / Gabe

Beregnungsdauer

Die Dauer richtet sich nach der Beregnungsart. Es gilt, eine ca. 10 bis 15cm tiefe sättigende Durchfeuchtung des Bodens (Spatenprobe) zu erreichen.

 

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Eine gezielte Bewässerung ist wichtig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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